Konflikte gibt es in allen sozialen und gesellschaftlichen Bereichen: im Privatleben und im Beruf, in der Schule, in Organisationen, zwischen Unternehmen und Völkern. Konflikte gehören zu unserem Leben. Sie sind so alt wie die Menschheit selbst und eine selbstverständliche Erfahrung in unserem Alltag.

Auseinandersetzungen eskalieren häufig dann, wenn unterschiedliche Wahrnehmungen, Werte und Wünsche aufeinanderstoßen und eine Lösung dieser Widersprüche unmöglich scheint. Statt eine Lösung zu suchen wird dann oft versucht, den Konflikt zu ignorieren, ihn klein zu reden oder den Streitpartner verantwortlich zu machen.

Eine Mediation kann helfen, den Konflikt besser zu verstehen und herauszufinden, was wirklich hinter ihm steckt. Sie ist eine Chance mit Blick nach vorn und orientiert an den Bedürfnissen, Interessen und Wünschen, neue Wege zu gehen.

Gemeinsam den knoten lösen

80% Streifälle

Mit der Methode der Mediation können bis zu 80% der Streitfälle einvernehmlich beigelegt werden.

Die Streitparteien in einem vertraulichen und geschützten Rahmen wieder ins Gespräch zu bringen, ist zentraler Erfolgsfaktor für eine Mediation. Hierbei werden sie ihre individuellen Bedürfnisse und Interessen artikulieren und verstehen, um schließlich einvernehmlich eine auf die Zukunft gerichtete, nachhaltige und gerechte Lösung zu suchen - und zu finden.

Als allparteilicher Dritter treffe ich hierbei keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts. Vielmehr achte ich auf die Einhaltung von Fairness bei den Konfliktpartnern und lenke mit dem Blick von außen, mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl auch heftige Diskussionen. Das Ergebnis: im Gespräch über den Gegenstand der Auseinandersetzung und die Verhandlung der Lösungen werden der Konflikt befriedet und die Streitpartner nachhaltig in Ihrer Eigenverantwortlichkeit gestärkt.

In den Mediationsverfahren lege ich für mich den "Europäischen Verhaltenskodex für Mediatoren" zugrunde (European Code of Conduct for Mediators).

Schwerpunkte

Familie, Partnerschaft und soziales Umfeld

 Auseinandersetzungen bei Trennung bzw. Scheidung
 Familien- und Partnerschaftskonflikte
 Generationenkonflikte, Erbschaftsstreitigkeiten, Nachbarschafts-
konflikte sowie Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern
  Konflikte in Familienunternehmen oder bei Firmennachfolge.

Wirtschaft und Organisation

  Innerbetriebliche Konflikte
  Zwischenbetriebliche Konflikte zwischen Herstellern
  Lieferanten und Kunden
  Gesellschafterkonflikte
  Interkulturelle Konflikte in Organisationen.

Ablauf einer Mediation

1. Auftragsklärung

Wie wollen wir zusammenarbeiten?

In der ersten Phase, die sich in der Regel an einen telefonischen Erstkontakt anschliesst, werden der Aufbau eines kooperativen Kommunikationsprozesses und der Vertrauensaufbau in das Mediationsverfahren angestrebt. Die Mediation kann nur stattfinden, wenn sich alle Beteiligten darauf einlassen wollen und die jeweiligen Erwartungen an das Verfahren geklärt sind. Die Konfliktbeteiligten schließen einen Vertrag mit mir, in dem Aufgaben und Kosten vereinbart werden.


2. Themen

Um was geht es Ihnen genau?

In der zweiten Phase geht es um die Zusammenstellung jener Themen, die im Rahmen der Mediation besprochen und geregelt werden sollen.


3. Interessen & Bedürfnisse

Was ist Ihnen dabei jeweils wichtig?

Die Phase der Interessenklärung stellt das Herzstück einer Mediation dar. Im Rahmen eines strukturierten Kommunikationsprozesses bewegen sich die Beteiligten von den sich gegenseitig ausschließenden Ansprüchen und Positionen weg und erkennen die jeweils tiefer liegenden Interessen und Bedürfnisse.


4. Lösungsoptionen

Was ist denn alles denkbar?

Bei der kreativen Suche nach Lösungsoptionen entwickeln die Konfliktbeteiligten eine Vielzahl von Ideen, die für das zu lösende Problem hilfreich sein können. Dabei kommen regelmäßig auch ganz neue und für alle Seiten vorteilhafte Optionen heraus.


5. Vereinbarung

Was ist denn alles machbar?

In dieser Phase erfolgen die Bewertung und Auswahl der Optionen auf der Basis der jeweiligen Interessen und Bedürfnisse sowie der Abschluss einer tragfähigen Vereinbarung und wie diese umgesetzt werden kann.

Vita

Imre Bako

Imre Bakó Master of Mediation

Ausbildung

  • Mediation (Master of Mediation, FernUniversität Hagen)
  • Wirtschaftswissenschaften (BSc Economics & Business Administration)
  • Six Sixma Process Management & Lean+ (Green Belt)

Beruflicher Werdegang

  • Geschäftsführender Gesellschafter - Econimo Consulting GmbH, Karlsruhe
  • Teamleiter, Risk Controller - Konzernstab Risikocontrolling Dresdner Bank AG, Frankfurt
  • Projektmanager, Prokurist, Risk Manager - Commerzbank AG, Frankfurt

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Mediation
  • Round Table Mediation & Konfliktmanagement der deutschen Wirtschaft

Q&A

Fragen und Antworten

Was ist Mediation?

Mediation (lateinisch für „Vermittlung“) ist ein strukturiertes und freiwilliges Verfahren zur außergerichtlichen, konstruktiven Bearbeitung eines Konfliktes. Das Verfahren wird durch einen unabhängigen Dritten oder ein Mediatorenteam in Co-Mediation begleitet. Die Konfliktparteien versuchen in einer Mediation zu einer einvernehmlichen Vereinbarung zu gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.

Welche Rolle hat der Mediator?

Ein Mediator (oder das Mediatorenteam) hilft den Beteiligten, einen konstruktiven Dialog zu beginnen und erfolgreich abzuschließen. Er ist dabei lediglich für das Verfahren verantwortlich, trifft also keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts. Mediatoren sind demnach weder Richter noch Schlichter. Ob und in welcher Form ein Mediator inhaltlich intervenieren soll, z.B. indem er selbst Lösungsvorschläge unterbreitet, ist abhängig von der Ausrichtung der Mediation und den Anforderungen der Medianden, also den Konfliktparteien.

Wie läuft eine Mediation ab?

Eine Mediation ist in fünf Phasen strukturiert: Auftragsklärung, Themensammlung, Klärung der Interessen und Bedürfnisse, Lösungsoptionen und Vereinbarung. Eine Beschreibung finden sie hier.

Wie lange dauert eine Mediation?

Die Dauer der Mediation hängt natürlich von der Komplexität und Dringlichkeit der strittigen Themen ab. Sie wird aber im Rahmen der Auftragsklärung (1. Phase) abgeschätzt und der Ablauf darauf basierend geplant. Es sind dabei viele Modelle denkbar. Die Streitparteien können eine Mediation "am Stück" durchführen oder über mehrere Sitzungen und einen längeren Zeitraum verteilt. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit einer Kurzzeit-Mediation, die auf ein dringend zu lösendes Streitthema fokussiert und innerhalb weniger Stunden durchgeführt werden kann.

Wo findet die Mediation statt?

Eine Mediation sollte grundsätzlich immer an einem neutralen Ort stattfinden. Im Erstgespräch wird der Ort für die Auftragsklärung vereinbart. Alle weiteren organisatorischen Rahmenbedingungen (z.B. Termine und Örtlichkeiten) werden dann im Rahmen der Phase der Auftragsklärung vereinbart.

Was kostet die Mediation?

Anders als in Rechtsverfahren, bei denen sich die Kosten am Streitwert orientieren, wird eine Mediation in der Regel nach Stundenhonoraren vergütet. Demnach fallen bei einer Mediation im Vergleich zu anderen Verfahren meist erheblich geringere Kosten an. Die Stundenhonorare vereinbare ich mit Ihnen vor Beginn der Mediation im Rahmen der Auftragsklärung. Zur Motivation einer zügigen Einigung haben sich übrigens auch gestaffelte Stundensätze bewährt, bei denen die ersten Mediationsstunden günstiger sind als spätere. Da mir die Beilegung von Streitfällen in der Familie bzw. im sozialen Umfeld besonders am Herzen liegt, biete ich für die Mediation in diesem Bereich sehr sozialverträgliche Konditionen an. Es gibt übrigens eine Reihe von Rechtschutzversicherungen, die die Kosten einer Mediation übernehmen. In den meisten Fällen werden die Kosten zwischen den Parteien aufgeteilt.

Wie unterscheidet sich die Mediation von einem Gerichtsverfahren?

Gerichtsverfahren sind naturgemäß auf eine Konfrontation der Parteien ausgelegt und nicht auf eine Lösung des bestehenden Konfliktes. Am Ende eines Gerichtsverfahrens steht ein Richterspruch, bei dem es immer einen Verlierer und einen Gewinner gibt und nicht selten ein weiteres Verfahren in der nächsthöheren Instanz. Die Belastungen, insbesondere die seelischen, die ein solches Verfahren mit sich bringt, sind somit nicht zu unterschätzen. Am Ende eines Mediationsverfahrens steht im Gegensatz dazu eine einvernehmliche, gerechte und nachhaltige Win-win-Lösung. Weitere Unterschiede sind die Freiwilligkeit und die im Vergleich zu anderen Verfahren, insbesondere Gerichtsverfahren, geringeren Kosten.

Kontakt

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06103 - 807 2442

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